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Zweijährige höhere Berufsfachschule für Sozialassistenz

Nach dem Mittleren Abschluss können Sie sich für das Berufsfeld Sozialwesen entscheiden und Ihre Zukunft in dem Berufsbild des Erziehers oder der Erzieherin finden. Neben der Erzieherausbildung gibt es aber noch viele weitere interessante Berufsausbildungen wie die Pflegeberufe. Gemeinsam ist diesem Berufsweg der Besuch der zweijährigen Fachschule für das jeweilige Sachgebiet. Dafür gibt Ihnen die Höhere Berufsfachschule für Sozialassistenz eine sehr gute Voraussetzung.


Schulform

Die zweijährige höhere Berufsfachschule für Sozialassistenz baut auf einem mittleren Bildungsabschluss auf. Ziel der Ausbildung ist die Vermittlung von Basisqualifikationen für eine weiterführende Ausbildung an Fachschulen und von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die erforderlich sind, um in sozialpädagogischen und sozialpflegerischen Institutionen tätig zu sein. Die Ausbildung schließt mit einer Abschlussprüfung ab.

Nach erfolgreicher Ablegung der schriftlichen, praktischen und mündlichen Abschlussprüfung wird das Zeugnis des/der staatlichen anerkannten Sozialassistenten/in zuerkannt. Im Anschluss an die Ausbildung bieten sich dann folgende Möglichkeiten:

1. Besuch einer Fachschule, die dem Ausbildungsgang entspricht
(Altenpfleger/in, Erzieher/in, ...)
2. Berufstätigkeit als Sozialassistent/in in einer sozialpädagogischen Einrichtung (Kindergarten, Kinderkrippe, ...)
3. Berufstätigkeit als Sozialassistent/in in einer sozialpflegerischen Einrichtung (Altenheim, …)
4. Studium an einer Fachhochschule (bei zusätzlicher Ablegung der Fachhochschulreifeprüfung

Außerdem kann nach Teilnahme an einem Zusatzunterricht in den Fächer in Mathematik, Deutsch und Englisch durch Ablegen einer Prüfung und durch den Nachweis beruflicher Erfahrung in Form einer halbjährigen Praktikantentätigkeit in sozialpädagogischen oder sozialpflegerischen Einrichtungen zusätzlich die allgemeine Fachhochschulreife erworben  werden. Das Praktikum ist durch einen Vertrag zu begründen und sein erfolgreicher  Abschluss durch ein Praktikantenzeugnis zu belegen.


Zugangsvoraussetzungen

In die zweijährige  höhere  Berufsfachschule  für  Sozialassistenz  können Schüler und Schülerinnen aufgenommen werden, die...(eines der genannten erfüllen können!)

...die Versetzung in die Einführungsphase einer öffentlichen oder staatlichen anerkannten gymnasialen Oberstufe nachweisen können.

...die ein Zeugnis über den mittleren Abschluss (Realschulabschluss) nachweisen können.

...ein Abschlusszeugnis einer zweijährigen Berufsfachschule nachweisen können.

...ein Zeugnis der Fachschulreife nachweisen können.

...ein als gleichwertig anerkanntes Zeugnis nachweisen können.

Das  Zeugnis  muss  mindestens  befriedigende  Leistungen  in  zwei  der  Fächer  Deutsch, Englisch  und  Mathematik  nachweisen,  wobei  in  keinem  der  genannten  Fächer  die  Leistungen schlechter  als  ausreichend  sein  dürfen.  Bewerberinnen  und  Bewerber,  die  diese  Voraussetzungen nicht erfüllen, müssen sich nach § 5 BSA - VO einem Auswahlverfahren unterziehen.


Die  gesundheitliche  Eignung  für  den  Beruf  des/der  Sozialassistenten/in  ist  durch  Vorlage  einer ärztlichen Bescheinigung nachzuweisen.


Erster und zweiter Ausbildungsabschnitt

Im ersten Ausbildungsjahr steht der theoretische Unterricht im Vordergrund. Zusätzlich wird in jedem Halbjahr ein vierwöchiges Praktikum absolviert. Diese Praktika sollen in einer sozialpädagogischen Einrichtung (z. B. Kindergarten) und einer sozialpflegerischen Einrichtung (z. B. Altenheim) stattfinden.

Im zweiten Ausbildungsjahr steht die Praxis im Vordergrund. An drei Tagen in der Woche arbeiten die Schüler/innen in den verschiedenen Einrichtungen, an den restlichen beiden Tagen findet der Unterricht in der Schule statt.

Die schulischen Lerninhalte setzen sich zusammen aus Fächern des berufsübergreifenden Lernbereichs (u.a. Deutsch, Politik, Religion/EDV, Fremdsprache) sowie aus Fächern des berufsbezogenen Lernbereichs (u.a. Anthropologie, Theorie und Praxis der Sozialpädagogik und Sozialpflege, Theorie und Praxis eines selbst gewählten Schwerpunktfaches).


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