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Radko-Stöckl-Schule in Melsungen

Neuer Viessmann-Öl-Heizkessel für die Anlagemechaniker-Ausbildung an der Radko-Stöckl-Schule

07.06.2018

Die Innung des Sanitär-Heizungs- und Klimatechnik-Handwerks war Impulsgeber

von links: Ottmar Tasch (Viessmann), Winfried Becker (Landrat), Arno Hucke (Innungsobermeister), Kai Burchart (Berufsschullehrer) und die Auszubildenden Robin Siehl, Luca Salzmann, Dennis Bürger

Mit einem neuen Öl-Heizkessel unterstützt die Viessmann Deutschland GmbH die Ausbildung der Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik in der Radko-Stöckl-Schule in Melsungen. Auf Initiative der Innung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Schwalm-Eder konnte nun der rund 8.000 € teure neue Öl-Heizkessel in Betrieb genommen werden.

Berufsschule

"Ein wesentliches Element unseres Leitbildes ist die Lernortkooperation." So begann der Schulleiter der Selbstständigen Beruflichen Radko-Stöckl-Schule in Melsungen Oberstudiendirektor Hans Bernd Richter seine Begrüßung.

Herr Richter führte weiter aus:

  • Lernen auf neuestem technischen Niveau, diesem Grundsatz ist die berufliche Schule verpflichtet.  Mit den Lösungen von gestern ist heute kein Geschäft mehr zu machen. Die öffentliche Hand kann nicht mehr alleine die hohe Innovationsgeschwindigkeit, die die Wirtschaft vorgibt tragen.
  • Es ist das Eigeninteresse der Wirtschaft bereits in der Schule die Geräte bereit zu stellen, denen die jungen Facharbeiter an ihren zukünftigen Arbeitsplätzen begegnen und wir freuen uns, dass die Wirtschaft diesen Sachverhalt in Deutschland schon seit langem erkannt hat und uns beständig fördert.
  • Mit der Innung und der Kreishandwerkerschaft verbindet die Schule eine langjährige und sehr gute Zusammenarbeit, die sich wieder einmal am Beispiel der Heizkesselübergabe zeigt.
  • Das nordhessische Unternehmen Viessmann ist der größte Schul-Sponsor im Bereich der Heizungs- und Anlagentechnik und die Schule bedankt sich ausdrücklich für diese beispielhafte Förderung.
  • Die Berufliche Schule ist eine Warum-Schule! Hier lernen die zukünftigen Facharbeitenden nicht nur wie etwas funktioniert, sondern auch warum - damit sie selbst weiterdenken können, Prognosen anstellen können, um mögliche Fehler und ihre Ursachen zu finden und zu beheben.
  • Die berufliche Schule leistet damit einen ganz wichtigen Teil zum Bestehen der Abschlussprüfung - vor Ort - auf der Baustelle - fehlt oft die Zeit Hintergründe und Zusammenhänge zu erklären und zu verstehen. Dort geht es vor allem um die Funktionalität. In der Schule können diese Erfahrungen dann in eine fachliche Struktur eingeordnet, bearbeitet und verstanden werden.
  • Dazu benötigen die Lehrpersonen der Schule modernste technische Produkte und die Schule bedankt sich deshalb ausdrücklich bei der Innung und dem Unternehmen Viessmann für diese wichtige und notwendige Unterstützung.

Schulträger

Landrat Winfried Becker sprach von einem guten Zeichen, wenn Wirtschaft, Politik und Schule gemeinsam an einem Strang ziehen. Nur so gelinge es, die schnellen technologischen Veränderungen optimal auf die Ausbildung zu übertragen. Er dankte der Firma Viessmann, die als Technologiekonzern aus der Region auch in die Ausbildung in der Region investiere. Becker dankte der Innung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Schwalm-Eder, die sich für die Ausbildung am Schulstandort Melsungen stark macht und letztlich Impulsgeber für die technische Erneuerung durch die Firma Viessmann war. 

Handwerk 

Obermeister Arno Hucke betonte die langjährige und gute Zusammenarbeit zwischen Handwerk und der Firma Viessmann. „Ob Öl, Gas, Solar, Photovoltaik, Wärmepumpe oder Batteriespeicher, Viessmann ist in vielen Gebäuden im Schwalm-Eder-Kreis anzutreffen und ein guter Partner der Innungsfachbetriebe“. Er unterstrich, dass der Beruf des Anlagenmechanikers für Sanitär-, Heizungs-und Klimatechnik ein Beruf mit Zukunft sei. „Ohne unseren Beruf ist die Energiewende in Deutschland nicht umsetzbar“, sagte Hucke.

 

Viessmann

Ottmar Tasch, Niederlassungsleiter der Viessmann Deutschland GmbH in Kassel, unterstrich die Wichtigkeit der Ausbildung. Nur gut ausgebildete Fachleute können komplexe Anlagen bauen, warten und reparieren. Dafür sei die Ausbildung alternativlos. Die Firma Viessmann sei ein Familienunternehmen das sich mit dem Handwerk und der Region verbunden fühlt. Das Engagement spiegle letztlich dieses partnerschaftliche Miteinander wider, sagte Tasch. Zu der Dauerleihgabe gibt es auch noch eine eingehende Schulung, um den Lehrkräften ein optimales Arbeiten mit dem Heizkessel zu ermöglichen.