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Richtfest des Technikhauses Energie+

Projektgruppe und Kooperationspartner vorm Technikhaus Energie+

Nach einem Jahr ist es geschafft. Die Radko-Stöckl-Schule feierte am 21.09.2011das Richtfest des Technikhauses Energie+. Für Schulleiter Bernd Richter stellt das Projekt einen Traum für jeden Berufspädagogen dar. „Nur durch die kontinuierliche und außerordentliche Arbeit der Projektgruppe unter Leitung von Abteilungsleiter Markus Gille konnte das Projekt so erfolgreich umgesetzt werden“, so Schulleiter Bernd Richter bei seiner Ansprache. Landrat Frank-Martin Neupärtl zeigte sich ebenfalls begeistert von der Umsetzung des Leuchtturmprojektes. „Ein Lernort für zukünftige Generationen, in dem erneuerbare und regenerative Energien plastisch dargestellt werden, das ist einmalig in Deutschland“. Für das hessische Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz war Staatssekretär Mark Weinmeister extra nach Melsungen angereist. Die Hessische Landesregierung will den Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch erhöhen und gleichzeitig die Energieeffizienz steigern. „Dafür brauchen wir qualifizierte Handwerker, die sich in den neuesten Techniken auskennen und sie umsetzen können“, sagte Staatssekretär Mark Weinmeister beim Richtfest des Technikhauses Energie am Lernzentrum Radko-Stöckl-Schule in Melsungen. „Mit dem Leitprojekt Lernzentrum Radko-Stöckl-Schule ist es gelungen, regionale Handwerksbetriebe und Unternehmen für eine breit angelegte Kooperation in diesem Pilotprojekt zu gewinnen und damit die Partnerschaft zwischen Schule, Staat und Wirtschaft zur Förderung von Energieeffizienz und gleichzeitig des ländlichen Raums zu demonstrieren“, sagte Weinmeister.

Regierungsdirektor Maximilian Phillip vom Hessischen Kultusministerium sprach der Schule und der Projektgruppe seine außerordentliche Anerkennung zur erfolgreichen Umsetzung des Projektes aus. „Eine derartige breite Vernetzung eines Bildungsprojektes mit anderen Bildungspartnern und handwerklichen Kooperationspartnern hat eine sehr positive Auswirkung auf die Region und damit auf die Öffnung der Schule nach außen. Gleichzeitig fördert das Projekt in hohem Maße das lebensbegleitende und lebenslange Lernen der Auszubildenden“, so Regierungsdirektor Philipp.

Nach der Fertigstellung steht dem regionalen Handwerk und verschiedenen Bildungseinrichtungen ein vorbildlich energetisch saniertes und energieautarkes Technikhaus als Lernort für regenerative Energien und Nachhaltigkeit zur Verfügung. Außerdem wird durch die Flexibilität aller Sanierungsmaßnahmen ein von Beginn an sich „selbst weiter entwickelndes Bildungshaus“ für Schulungszwecke geschaffen.

Grundlage ist ein ausgereiftes Gesamtkonzept, das neben der vorbildlichen energetischen Modernisierung des Technikhauses ein vielfältiges Nutzungskonzept für dieses Gebäude vorsieht. Zu Lernzwecken steht das Modellhaus der Radko-Stöckl-Schule, aber auch den umliegenden Bildungseinrichtungen, den Kooperationspartnern, wie z. B. dem Handwerk und der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung.