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Radko-Stöckl-Schule in Melsungen

Mit der Sonnenkraft zum Arbeitsplatz

Lehrkräfte und Auszubildende der Radko-Stöckl-Schule mit Ihren E-Mobilen vor der Solartankstelle der Radko-Stöckl-Schule

Die Solartankstelle an der Radko-Stöckl-Schule in Melsungen ist um eine weitere Attraktion reicher. In dieser Woche wurden im Gebäude der Berufsschule wetter- und vandalismusgeschützte Ladestationen für E-Bikes und E-Roller eingeweiht.

„Wir wollen mit diesem Projekt ein Vorbild und ein Ideengeber für andere in der Regionsein“, erläutert Markus Gille, Leiter der technischen Abteilung der Radko-Stöckl-Schule. Seit der Errichtung der ersten Solartankstelle im Schwalm-Eder-Kreis vor zwei Jahre unmittelbar neben der Schule hat sich das Thema Elektromobilität in der Region weiter etabliert.

So verzichten seitdem u.a. einige Lehrkräfte der Schule auf das Auto und fahren stattdessen mit einem E-Roller oder einem Elektrofahrrad den steilen Berg zur Schule hinauf. „Das ist nicht nur gut für die eigene Gesundheit, sondern schont die Umwelt und führt auch zu weniger Verkehrslärm für die Anwohner“, führt Kai Burchart von der Schule aus, der auch selber jeden Tag mit seinem Elektrofahrrad zur Schule fährt.

Die Anbindung der Ladestationen an die Solartankstelle wurde von Auszubildenden aus dem Elektrohandwerk unter Anleitung der Fachlehrer Olaf Funke und Armin Frankenfeld ausgeführt. „Wir haben viel gelernt und die Arbeiten haben auch richtig Spaß gemacht“, sagt Auszubildender Jonas Westermann während der Eröffnung.

So wurden die Themen Elektromobilität und regenerative Energien im Unterricht nicht nur theoretisch, sondern sehr praxisnah von den Auszubildenden erlernt. Die Umsetzung des Projektes konnte nur aufgrund der sehr guten Zusammenarbeit mit dem Schulträger erfolgen, dem Herr Gille während der Eröffnung ausdrücklich dankte.

In der Schule besteht die Möglichkeit, einen schuleigenen E-Roller zum Probieren auszuleihen. Nähere Informationen zum Ausleihen des E-Rollers erteilt die Radko-Stöckl-Schule unter Tel.: 05661-92500 und vielleicht werden dann noch mehr Fahrzeuge von der Sonnenkraft angetrieben durch die Region fahren.